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Aktuelles aus Birenbach

Falsche Polizeibeamte

Autor: Manuel Klostermann
Artikel vom 18.10.2019

Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Ulm vom 18.10.2019

Achtung, hier spricht nicht die Polizei!

Wenn sich Betrüger am Telefon als falsche Polizeibeamte ausgeben, dann lassen Sie sich nicht auf ein Gespräch ein und legen Sie auf.

Über 200 Personen, darunter vor allem viele ältere Menschen, erhielten Anfang Oktober Anrufe von Betrügern. Diese geben sich am Telefon als Polizeibeamte oder Kriminalbeamte aus. Fünf Seniorinnen und Senioren verloren dabei ihr Erspartes, weil sie den Anrufern glaubten.

Meistens gaukeln die Betrüger vor, dass sie gerade gegen eine Einbrecherbande ermitteln und eine Liste mit Namen und Adressen gefunden hätten. Die Daten der Angerufenen seien auch dabei. Die Betrüger behaupten, dass das Geld zu Hause nicht mehr sicher ist, weshalb man es der Polizei übergeben soll.

Eine andere Masche ist, dass die Betrüger behaupten, dass bei den Banken kriminelle Bankangestellte arbeiten würden, die Geld und Schmuck aus den Wertfächern stehlen. Um die Wertsachen nicht zu verlieren, sollen sie die Gegenstände aus dem Schließfach holen und vor der Haustüre ablegen. Ein Polizeibeamter würde sie dann holen. In den Telefonaten klingen die Anrufer durchaus seriös und bauen sofort einen hohen Druck auf, um ihre Opfer zu verunsichern.

Wie soll ich mich verhalten wenn ich angerufen werde und jemand behauptet er sei von der Polizei?

  • Seien Sie misstrauisch und legen Sie beim kleinsten Zweifel manuell auf.
  • Wählen Sie selbst die Rufnummer 110 (keine Rückruftaste benutzen).
  • Die echte Polizei fragt niemals nach Bargeld oder Schmuck und wird die Wertgegenstände nicht abholen oder in Verwahrung nehmen.
  • Achten Sie auf die Nummer im Display. Die echte Polizei ruft nie mit der Telefonnummer 110 an.

Was kann ich präventiv tun?

  • Veranlassen Sie die Löschung ihres Vornamens aus dem Telefonbuch. Oft suchen die Täter ihre Opfer gezielt nach Vornamen aus.
  • Reden Sie mit ihren Bekannten und Verwandten über das Phänomen „Falsche Polizeibeamte“ um bei einem Anruf nicht überrascht zu werden.

Benjamin Kolesch / Claudia Kappeler, Polizeipräsidium Ulm, Öffentlichkeitsarbeit, 0731/188-1111

Erstellt am 18.10.2019 - 11.20 Uhr

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