Aktuelle Nachrichten: Gemeinde Birenbach

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Baumpflanzung in Birenbach

Autor: Manuel Klostermann
Artikel vom 11.12.2019

Am Rande der Tagung des Gemeindetags-Ausschusses für Umwelt und Ländlichen Raum am 11.12.2019 in Birenbach wurde ein Baum auf städtischer Fläche gepflanzt. Auch damit beteiligt sich die Gemeinde Birenbach an der Klimaschutzaktion „1000 Bäume in 1000 Kommunen“, die der Gemeindetag Baden-Württemberg im Herbst begonnen hat.

Bürgermeister Frank Ansorge sagte anlässlich der Pflanzung:

„Als Bürgermeister der Gemeinde Birenbach und Mitglied des Ausschusses für Umwelt und ländlicher Raum des Gemeindetags Baden-Württemberg freue ich mich ausdrücklich über die vom Gemeindetag ergriffene Initiative und dem Start des Programms „1000 Bäume für 1000 Kommunen“, das einmal mehr zeigt, dass es der Gemeindetag und seine Kommunen sind, die die Zeichen der Zeit erkannt haben und versuchen zu handeln, anstatt nur zu reden.“

Der Bürgermeister verwies auf das Europaparlament, das mit großer Mehrheit eine Resolution über den Klimanotstand verabschiedet hat. Es wolle eigenen Angaben zufolge mit diesem symbolischen Akt unterstreichen, dass wegen des Klimawandels dringend gehandelt werden müsse. Dieser Herausforderung müssen sich aber die Akteure und Verantwortungsträger aller politischen Ebenen stellen, wenn ein nachhaltiges Umlenken und Umdenken in unserer Gesellschaft stattfinden soll.

„Dies ist aus meiner persönlichen Sicht alternativlos“, so Ansorge weiter. „Gerade den Städten und Gemeinden kommt hier eine besondere Verantwortung zu, da sie die direkte Schnittstelle zwischen Unternehmen, Handel und Gewerbe sowie den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort darstellen, die diesen Wandel in der Gesamtheit mittragen müssen, wenn er erfolgreich sein soll.“  

BM Ansorge lege Wert auf die Feststellung, dass der Gemeindetag und seine Kommunen nicht die Bremser der Energiewende und damit „Beschleuniger“ des Klimawandels sind, sondern sich stattdessen aktiv um unsere Lebensgrundlagen bemühen. „Natürlich wird die Gemeinde Birenbach wird mit dem einen gepflanzten Baum nicht das Weltklima retten. Mir ist es aber wichtig, auch in unserer Raumschaft mit dieser öffentlichkeitswirksamen Maßnahme auf die Möglichkeiten hinzuweisen, die tatsächlich jede Kommune und jeder Bürger mit Grundbesitz haben, Verbesserungen bei der CO² -Reduzierung zu erreichen. Ich bin der Überzeugung, dass diese Ziele nur erreichbar sind, wenn wir auf der einen Seite weniger Schadstoffe emittieren, und zugleich auf der anderen durch Pflanzung von Bäumen zum Abbau von bereits in der Luft befindlichem CO² beitragen. Deshalb freue ich mich, mit den Mitgliedern des Ausschusses für Umwelt und ländlicher Raum des Gemeindetages Baden-Württemberg heute diesen Baum zu pflanzen, dem hoffentlich nicht nur in unserer Gemeinde viele weitere folgen werden.“

Die Gemeinde Birenbach hat mit gerade einmal 2,5 km² Fläche die kleinste Gemarkung im Landkreis Göppingen. Es fällt daher sehr schwer, noch Flächen im Rahmen von notwendigen Ausgleichsmaßnahmen zu finden. Dennoch hat die Gemeinde Birenbach allein in diesem Jahr über 600 Baumsetzlinge neu gepflanzt und damit das im Rahmen von Ausgleichsmaßnahmen Notwendige deutlich und ganz bewusst überkompensiert. Unter anderem wird in enger Abstimmung mit dem Forstamt und der Unteren Naturschutzbehörde beim Landratsamt Göppingen die hinter dem neu gebauten Netto-Markt und am Krettenbach gelegene Fläche nicht als Nutzwald, der er vorher war, sondern als sogenannter naturnaher Auenwald aufgeforstet, der einer Vielzahl von Insekten und Kleintieren Lebensraum bieten kann. Auch in anderen Bereichen der Gemeinde Birenbach werden durch den Bauhof gezielt und regelmäßig kleinere Aufforstungsmaßnahmen umgesetzt.

Steffen Jäger, Erster Beigeordneter des Gemeindetags Baden-Württemberg ergänzte:

„Der Gemeindetag hat die Aktion „1000 Bäume für 1000 Kommunen“ gestartet, weil Bäume und Klimaschutz eng miteinander verbunden sind. Wenn es uns gelingt, dass 1.000 unserer Mitgliedsstädte und -gemeinden im Laufe von einem Jahr je 1.000 Bäume auf ihrer Gemarkung pflanzen, haben wir rund eine Million neue Bäume im Land. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Aufforstungen oder Nachpflanzungen im Wald handelt oder um „Stadtbäume“, die das Kleinklima in unseren Städten und Gemeinden beeinflussen können – jeder Baum zählt!“ Eine Million Bäume entspricht ca. 330 Hektar Wald, der jährlich rund 4.300 Tonnen CO2 binden würde. „Damit schaffen die Städte und Gemeinden einen weiteren spürbaren Beitrag zum Klimaschutz. Wir freuen uns, dass inzwischen schon mehr als 40 Städte und Gemeinden bei der Aktion mitmachen, denn sie sind Vorbilder für andere Kommunen und auch für die Bürgerinnen und Bürger“, so Jäger weiter.

Über die landesweite Baumpflanzaktion hinaus plant der Gemeindetag weitere Aktivitäten, um seine Mitgliedskommunen beim Klimaschutz zu unterstützen. So wird der Verband im Laufe des nächsten Jahres eine kommunale Klima-Datenbank aufbauen, um die vielfältigen Klimaschutzaktivitäten der Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg sichtbar zu machen. Außerdem unterstützt der Verband Städte und Gemeinden bei der Planung und Umsetzung von Veranstaltungswochen zum Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit. In den sozialen Medien können Sie sowohl die Baumpflanzaktion, als auch alle weiteren Klimaschutzaktivitäten der Mitgliedskommunen des Gemeindetags unter

#KommunenKönnenKlimaschutz,  #1000Bäume1000Kommunen und #KommunalerKlimaschutzKonkret verfolgen.

(Quelle: Gemeindetag Baden-Württemberg)

Erstellt am: 11.12.2019 - 15.35 Uhr

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