Aktuelle Nachrichten: Gemeinde Birenbach

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Pressemitteilungen der Alb Fils Kliniken

Autor: Lisa Marie Wirth
Artikel vom 14.05.2020

Die ALB FILS KLINIKEN besorgen Schutzausrüstung für die Kreisärzteschaft

Sammelbestellung für die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen

Mitte April hatten die ALB FILS KLINIKEN in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt für rund 70 Gesundheitseinrichtungen im Landkreis Göppingen Schutzausrüstung besorgt. Die Kreisärzteschaft Göppingen hatte sich daraufhin ebenfalls bei den ALB FILS KLINIKEN gemeldet und den Wunsch nach Unterstützung für die niedergelassenen Ärzte geäußert. „Für uns Niedergelassene ist es derzeit schwer, adäquates Schutzmaterial zu einem fairen Preis zu bekommen, vor allem da die einzelnen Praxen in der Regel keine sehr großen Mengen benötigen“, sagt Dr. Frank Genske, Vorsitzender der Kreisärzteschaft.

Die ALB FILS KLINIKEN waren gerne zur Hilfe bereit. Die Einkaufsabteilung der Klinik am Eichert verschickte daraufhin an die rund 200 Niedergelassenen im Landkreis einen Abfragebogen, auf dem der Bedarf an Gesichtsmasken, Schutzbrillen und Handschuhen angegeben werden konnte. Die Rückmeldungen wurden von dem Heininger Hausarzt Marc Lux gesammelt und an die ALB FILS KLINIKEN weitergegeben. „51 Kolleginnen und Kollegen haben sich beteiligt und zusammen rund 4.500 FFP2-Masken, 1.000 FFP3-Masken, 14.500 OP-Gesichtsmasken, 130 Schutzbrillen und 11.500 Paar Handschuhe geordert“, so Lux. Ende der vergangenen Woche wurden die Schutzausrüstungen nun an die ALB FILS KLINIKEN geliefert und zum Einkaufspreis an die Niedergelassenen weitergeleitet.

„Die Zusammenarbeit zwischen uns als Krankenhaus und den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen im Landkreis Göppingen funktioniert hervorragend, da war es für uns einfach selbstverständlich, hier unterstützend tätig zu werden“, sagt Wolfgang Schmid, der Kaufmännische Geschäftsführer der ALB FILS KLINIKEN. Ein herzliches Dankeschön gab es dafür von Dr. Genske „Die schnelle und unkomplizierte Hilfe hat uns natürlich sehr gefreut. Dafür sind wir den ALB FILS KLINIKEN sehr dankbar.“

Die ALB FILS KLINIKEN bedanken sich am Tag der Pflegenden mit besonderen Aktionen bei den Pflegekräften

Applaus, Applaus

Am 12. Mai wird der Internationale Tag der Pflegenden begangen. Er steht unter dem Motto „Nurses: A Voice to Lead – Nursing the World to Health (Pflege: Eine Stimme, die führt – die Welt gesund pflegen)“ und das International Council of Nurses (ICN) will damit auf die große Bedeutung der professionellen Pflege für alle Menschen dieser Welt hinweisen. Auch die ALB FILS KLINIKEN greifen in diesem Jahr diesen Gedenktag auf und setzen mit zwei besonderen Aktionen ein Zeichen.

Zum einen wird an beiden Standorten, der Klinik am Eichert in Göppingen und der Helfenstein Klinik in Geislingen, den Pflegenden kräftig Applaus gespendet – in Form großer Banner, auf denen zwei rot behandschuhte Hände Beifall klatschen. Die Banner werden am Montagnachmittag aufgehängt, in Göppingen über der Einfahrt des Parkhauses, in Geislingen im Bereich des Haupteingangs. Zudem wird das Dankeschön-Motiv in den regionalen Printmedien als Anzeige geschaltet.

Die zweite Aktion ist eine Lichtinstallation am Standort Göppingen. Die der Stadt zugewandte Nordseite des Parkhauses der Klinik am Eichert wird dabei am Montagabend von Anbruch der Dunkelheit bis um Mitternacht rot angestrahlt. Der Clou bei der Sache: Es ist kein Dauerlicht, das den von der Stadt aus gut sichtbaren Parkhaus-Würfel rot ausleuchtet, vielmehr pulsiert die Beleuchtung im Takt des Herzschlags. Um den Blick von der Stadt hinauf auf den Eichert abzurunden, werden zudem die Baukräne des Neubaus der Klinik ebenfalls rot beleuchtet sein.

„Mit unseren Aktionen wollen wir zum einen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren täglichen Einsatz danken, und ganz besonders jetzt in Zeiten von Corona“, sagt Margit Hudelmaier, Geschäftsführende Direktorin Pflege- und Patientenmanagement der ALB FILS KLINIKEN. „Zum anderen wollen wir mit dem pulsierenden Licht die Pflege gezielt in den Fokus stellen und verdeutlichen, welche zentrale Bedeutung Gesundheitsberufe für die Bevölkerung haben, dass sie quasi der Herzschlag der Gesundheit sind.“

Hintergrund

Internationaler Tag der Pflegenden und weltweites Jahr der professionell Pflegenden und Hebammen:

Der Internationale Tag der Pflegenden wird stets am 12. Mai begangen, dem Geburtstag von Florence Nightingale. In diesem Jahr ist der Tag ein besonderer, denn es ist der 200. Geburtstag der Pionierin der modernen Krankenpflege. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf hat deshalb das Jahr 2020 zum weltweiten Jahr der professionell Pflegenden und Hebammen erklärt: „Diese beiden Gesundheitsberufe sind unschätzbar wertvoll für die Gesundheit der Bevölkerung. Ohne sie werden wir die nachhaltigen Entwicklungsziele und eine universelle Gesundheitsversorgung nicht erreichen können. 2020 wird sich darauf fokussieren, die Leistungen von Pflegefachpersonen und Hebammen hervorzuheben und sicherzustellen, dass wir den Mangel an diesen lebenswichtigen Berufen adressieren“, heißt es in einer Erklärung der WHO.

Am vom International Council of Nurses (ICN) ausgerufenen Tag der Pflegenden sind die Pflegenden selbst, aber auch die Bevölkerung dazu aufrufen, sich auch über Pflege zu informieren und ins Gespräch zu kommen. Vor allem sollen der Tag und das diesjährige Motto dazu auffordern, in allen Ländern Ressourcen bereitzustellen, um das Profil der Pflegeprofession zu stärken und junge Menschen für den Beruf zu begeistern.

Die ALB FILS KLINIKEN fahren die ambulante und stationäre Versorgung schrittweise wieder hoch

Auch erste planbare Eingriffe sind wieder möglich

Nachdem seit vergangener Woche die ambulante Versorgung an beiden Standorten der ALB FILS KLINIKEN, der Klinik am Eichert in Göppingen und der Helfenstein Klinik in Geislingen, schrittweise wieder geöffnet wurde, wird ab dem 04.05.2020 auch die stationäre Versorgung wieder langsam hochgefahren. „In Anbetracht der gegenwärtig rückläufigen Entwicklung der Corona-Fallzahlen sowie der Intensität unserer Maßnahmen zum Schutz der Patienten und unseres Personals werden wir in Abstimmung mit dem Landratsamt und dem Gesundheitsamt des Kreises Göppingen ab dem heutigen Montag die medizinische Versorgung in allen Bereichen wieder öffnen“, sagt der Medizinische Geschäftsführer der ALB FILS KLINIKEN, Dr. Ingo Hüttner. Neben der ambulanten und der stationären Versorgung im Bettenhaus werden auch wieder planbare Eingriffe, Operationen und Untersuchungen durchgeführt.

Dabei wird sehr behutsam vorgegangen werden. „Wir kehren natürlich nicht sofort zum Normalbetrieb zurück, sondern werden die Öffnung schrittweise durchführen und täglich evaluieren, ob unser Vorgehen gerechtfertigt ist“, erklärt Dr. Ingo Hüttner. Auch werden an der Versorgung der Corona-Patienten keine Abstriche gemacht: „Die Öffnung der ambulanten und stationären Bereiche wird so umsichtig erfolgen, dass wir bei einem erneuten Anstieg der Zahl an Corona-Patienten unverzüglich in den Corona-Modus zurückkehren können. Entsprechend werden für diesen Patientenkreis weiterhin ausreichend Intensiv- und Beatmungskapazitäten vorgehalten“, so der Medizinische Geschäftsführer weiter.

Um eine Rückkehr in den Corona-Modus gewährleisten zu können, werden auch die bisher im Zuge der Krise eingeführten Maßnahmen aufrechterhalten. „Die grundlegenden organisatorischen und sicherheitsrelevanten Maßnahmen, die wir getroffen haben, wie etwa bei der Wegeführung und den Anmeldeprozessen, werden beibehalten“, betont der Kaufmännische Geschäftsführer Wolfgang Schmid. „Auch unsere beiden Zelte am Standort Göppingen, das Lotsenzelt als derzeit zentraler Eingang zur Klinik und das Triagezelt zur Erstbehandlung von Infektionsverdachtsfällen, bleiben bestehen.“ Das gilt ebenso für die neu eingerichteten Strukturen in der Helfenstein Klinik in Geislingen.

Wie schon bei der schrittweisen Öffnung der Ambulanzen zu Beginn der vergangenen Woche wird die stationäre Versorgung bei planbaren Untersuchungen und Operationen zudem vorerst nur auf Abruf erfolgen. „Das bedeutet, dass die Patienten nicht einfach vorbeikommen, sondern von uns telefonisch kontaktiert werden und einen Termin erhalten“, erklärt Wolfgang Schmid. Die Lotsen im Göppinger Lotsenzelt bzw. am Geislinger Lotsenpunkt sind über diese Termine informiert und können die Patienten dann zügig in die vorgesehenen Bereiche lenken.

Die Notfallversorgung und die Aufnahme von Patienten, welche über Arztpraxen zur stationären Versorgung eingewiesen werden, sind natürlich ebenfalls weiter sichergestellt.

Weiterhin in Kraft bleibt das für alle Kliniken in Baden-Württemberg geltende Besuchsverbot. Alle Patienten betreten daher die Klinik grundsätzlich ohne Begleitpersonen. Nur wenn aus medizinischen Gründen eine Begleitung notwendig sein sollte, darf maximal eine weitere Person in die Klinik. Ebenso verpflichtend sind das Tragen eines Mund-Nasenschutzes und die regelmäßige Händedesinfektion.

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